Physitrack . Caspar Health: Der direkte Vergleich für Kliniken und Reha-Zentren (2026)

Kurz gesagt
- Caspar Health ist auf einzelne deutsche Rehakliniken und die vom DRV finanzierte Nachsorge zugeschnitten und verfügt über mehr als 260 Partnerkliniken sowie mehr als 350.000 aktive Patientenkonten in Deutschland.
- Die Deutsche Rentenversicherung hat Caspar Health zum 1. Januar 2022 dauerhaft als digitale Nachsorge anerkannt – ein echter Vorteil für postakute Reha-Programme (Frog Capital).
- Physitrack in über 180 Ländern Physitrack , bietet eine mehrsprachige Patienten-App an und deckt den gesamten Behandlungsverlauf ab – nicht nur die Nachsorge.
- Für Netzwerke mit mehreren Standorten und internationale Einrichtungen eignet sich Physitrack . Für eine einzelne deutsche Rehaklinik mit Schwerpunkt auf der DRV bleibt Caspar Health die erste Wahl.
Einleitung: Warum dieser Vergleich gerade jetzt relevant ist
Kliniken und Reha-Zentren in Deutschland werden im Jahr 2026 nicht mehr darüber entscheiden, ob sie eine digitale Reha-Plattform einführen, sondern welche zu ihrer Struktur passt. Diese Frage unterscheidet zwei sehr unterschiedliche Anbieter. Caspar Health hat sich auf die von der DRV anerkannte telemedizinische Nachsorge nach stationärer oder ambulanter Reha spezialisiert und ist ausschließlich auf dem deutschen Markt mit über 260 Partnerkliniken tätig. Physitrack den gesamten Behandlungsverlauf ab und ist in mehr als 180 Ländern vertreten, was es für Krankenhausverbünde und internationale Netzwerke interessant macht.
Welche Plattform für Ihre Einrichtung die richtige ist, hängt davon ab, ob Sie einen einzelnen Standort oder ein Netzwerk mit mehreren Standorten betreiben und welche Sprachen Ihre Patienten sprechen.
Dieser Vergleich bewertet beide Anbieter anhand von sechs Kriterien, die bei der Beschaffung tatsächlich den Ausschlag geben: Skalierbarkeit über mehrere Standorte hinweg, ePA-Integration und Dokumentations-Workflow, telemedizinisches Therapiemonitoring, internationale Reichweite und Mehrsprachigkeit, ISO- und Medizinprodukt-Zertifizierungen sowie das Preismodell. Die starke Position von Caspar Health im Bereich der deutschen postakuten Rehabilitation behandeln wir dabei offen als das, was sie ist, nämlich eine echte Stärke.
Kurzübersicht: Physitrack . Caspar Health auf einen Blick
Die folgende Tabelle stellt beide Plattformen anhand der sechs Kriterien gegenüber, die für Einkaufsteams in Kliniken und Reha-Zentren bei der Auswahl ausschlaggebend sind.
Caspar Health spielt seine Stärken im Bereich der Nachsorge aus, wo die dauerhafte Anerkennung durch die DRV eine solide rechtliche Grundlage bildet. Physitrack in den Bereichen Skalierbarkeit, Mehrsprachigkeit und Medizinproduktzertifizierung. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, was hinter den einzelnen Zeilen steckt und für welche Einrichtung der jeweilige Vorteil von Bedeutung ist.
Methodik: So haben wir verglichen
Wir haben Physitrack Caspar Health anhand von sechs Kriterien bewertet, die für Beschaffungsteams in Reha-Zentren, Kliniken und Netzwerken mit mehreren Standorten ausschlaggebend sind. Dazu gehören die Skalierbarkeit über mehrere Standorte hinweg, die Tiefe der ePA-Integration und der digitalen Dokumentation, das telemedizinische Therapiemonitoring, die internationale Reichweite einschließlich einer mehrsprachigen Patienten-App, die ISO- und Medizinprodukt-Zertifizierungen sowie das Preismodell. Jedes Kriterium beantwortet eine konkrete Frage, die im Vergabeprozess auftaucht, etwa ob eine Plattform ein klinikübergreifendes Netzwerk unterstützt oder welche Sicherheitsnachweise vorliegen.
Den DiGA-Status haben wir bewusst außer Acht gelassen, da Physitrack DiGA-Status besitzt und nicht im BfArM-Verzeichnis aufgeführt ist. Die DRV-Anerkennung von Caspar Health bewerten wir nicht separat, sondern unter dem Kriterium „telemedizinisches Therapiemonitoring“, da sie dort ihre praktische Bedeutung für die Nachsorge entfaltet.
Skalierbarkeit: Einzelstandort vs. Multi-Site-Netzwerke
Caspar Health wurde für einzelne deutsche Reha-Kliniken entwickelt, Physitrack Netzwerke, die standort- und länderübergreifend arbeiten. Diese Unterscheidung ist bei der Beschaffung ausschlaggebender als jedes einzelne Feature, da sie bestimmt, inwieweit die Plattform mitwachsen kann.
Caspar Health betreibt nach eigenen Angaben über 260 Partnerkliniken in Deutschland und verwaltet mehr als 350.000 aktive Patientenkonten (Stormotion). Das Modell ist eine White-Label-SaaS-Lösung, die jede Klinik unter eigenem Branding bereitstellt. Alle dokumentierten Referenzen und der regulatorische Kontext bleiben rein deutschlandweit. In keiner verfügbaren Quelle finden sich Hinweise auf länderübergreifende Einsätze, internationale Sprachunterstützung oder grenzüberschreitenden Betrieb. Für ein einzelnes Reha-Zentrum, das seine Nachsorge digitalisieren möchte, ist diese Ausrichtung ein Vorteil, da die gesamte Plattform auf den deutschen Klinikalltag zugeschnitten ist.
Physitrack auf eine ganz andere Größenordnung ausgelegt. Wir betreuen Kliniken und Gesundheitsorganisationen in über 180 Ländern und betreiben Bereitstellungen, die mehrere Standorte unter einer einzigen Verwaltung zusammenfassen. Für einen Klinikverbund oder ein internationales Gesundheitsnetzwerk bedeutet dies, dass Sie nicht für jeden Standort eine separate Instanz einrichten müssen, sondern Nutzerrollen, Übungsbibliotheken und Dokumentationsstandards zentral steuern können. Unser Enterprise-Lizenzmodell ist genau auf diese Konstellation zugeschnitten, bei der ein Beschaffungsteam einen Vertrag für viele Einrichtungen aushandelt, anstatt viele Einzelverträge abzuschließen.
Der praktische Unterschied zeigt sich beim Wachstum. Eröffnet ein Caspar-Health-Kunde einen weiteren Standort im Ausland, stößt das rein deutsche Modell an eine strukturelle Grenze, da weder die sprachliche Unterstützung noch der regulatorische Rahmen dafür dokumentiert sind. Ein Physitrack fügt denselben Standort innerhalb der bestehenden Netzwerkarchitektur hinzu. Wenn Ihre Einrichtung heute ein einzelner deutscher Reha-Standort ist und dies auch bleiben soll, spielt dieser Unterschied kaum eine Rolle. Planen Sie hingegen mehrere Standorte oder eine grenzüberschreitende Versorgung, ist die Skalierbarkeit das erste Kriterium, das die Wahl entscheidet.
ePA-Integration und digitale Dokumentations-Workflows
Die elektronische Patientenakte (ePA) und die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) gehören seit 2025 zu den zentralen Prüfpunkten bei jeder Beschaffung im deutschen Klinikbereich. gematik legt die technischen Vorgaben für ePA-Konnektoren fest, und Beschaffungsteams achten zunehmend darauf, welche dokumentierten Schnittstellen ein Anbieter tatsächlich nachweisen kann.
Caspar Health verweist auf bidirektionale Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen (KIS), nennt jedoch keinen konkreten ePA-Konnektor. In den öffentlich zugänglichen Quellen findet sich kein Hinweis auf eine Gematik-Zertifizierung, keine TI-Compliance-Dokumentation und keine namentlich genannte ePA-Integration. Für eine reine Reha-Nachsorgeeinrichtung mit bestehendem KIS reicht eine bidirektionale Schnittstelle oft aus. Ein Klinikverbund, der ePA-konforme Dokumentationsabläufe vorschreibt, sollte den Stand der TI-Anbindung jedoch direkt mit Caspar Health klären, da hierzu keine verlässlichen Angaben vorliegen.
Physitrack seinen Dokumentations-Workflow auf strukturierte PROMs, Übungsprotokolle und Therapiedaten, die Kliniker im Therapeuten-Dashboard erfassen und an angeschlossene Systeme weiterleiten. Die Plattform lässt sich über Schnittstellen in bestehende klinische Systeme integrieren, und die erfassten Verlaufsdaten stehen für die weitere Dokumentation zur Verfügung. Einen zertifizierten ePA-Konnektor gemäß den Vorgaben der Gematik dokumentiert Physitrack deutschen Markt derzeit ebenfalls nicht öffentlich, weshalb auch hier eine konkrete Integration im Rahmen von Einkaufsgesprächen geprüft werden muss.
Für Beschaffungsteams ergibt sich daraus ein klarer Prüfauftrag. Fordern Sie von beiden Anbietern eine schriftliche Auskunft darüber an, welche IT-Komponenten unterstützt werden, ob eine gematik-Zertifizierung vorliegt und wie Therapiedaten in die ePA übertragen werden. Da sich die Anforderungen an die ePA weiterentwickeln, sagt der heute dokumentierte Stand wenig über die weitere Entwicklung aus. Eine verbindliche Aussage zum Zeitplan für die Anbindung an die ePA gehört daher in jede Ausschreibung, unabhängig davon, welche der beiden Plattformen Sie bevorzugen.
Telemedizinisches Therapiemonitoring: RTM-Stack vs. Schwerpunkt Nachsorge
Caspar Health verfügt über die fundiertesten klinischen Belege im Bereich der digitalen Reha-Nachsorge, und das verdient Anerkennung. Die Deutsche Rentenversicherung erkennt die Plattform seit dem 1. Januar 2022 dauerhaft an, nach einer mehrjährigen Erprobungsphase mit 35 Reha-Kliniken (Frog Capital). Eine Studie des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung in Ulm bewertete die Reha-App als ebenso wirksam wie persönliche Termine. Kliniken, die Caspar Health einsetzen, steigerten ihre Nachsorgequoten innerhalb weniger Monate von unter 10 Prozent auf 90 Prozent, und das ZAR Stuttgart verzeichnete trotz der Pandemie einen Anstieg um 47 Prozent.
Diese Stärke bildet zugleich den Rahmen, in dem Caspar Health tätig ist. Das vom DRV anerkannte Modell deckt die telemedizinische Nachsorge nach stationärer oder ambulanter Rehabilitation ab, also die Phase nach dem akuten Aufenthalt. Das Therapeuten-Dashboard erfasst die Therapietreue in Echtzeit, dokumentiert alle relevanten Therapiedaten und liefert digitale Ergebnisberichte (Caspar Health). In den verfügbaren Quellen beschreibt der Anbieter den Stack nicht als durchgängige Versorgungsplattform über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.
Physitrack sein telemedizinisches Therapiemonitoring früher Physitrack und führt es über einen längeren Zeitraum fort. Unser Remote Therapeutic Monitoring und der integrierte Teletherapie begleiten Patienten von der akuten Phase über die ambulante Therapie bis hin zur langfristigen Nachsorge – nicht nur im Zeitraum nach dem Krankenhausaufenthalt. Kliniker verschreiben Trainingsprogramme in PhysiApp, verfolgen die Therapietreue und erfassen PROMs über den gesamten Verlauf hinweg. Für eine Einrichtung, die ausschließlich DRV-finanzierte Nachsorge anbietet, ist dieser breitere Anwendungsbereich kein Vorteil. Für ein Reha-Zentrum oder einen Klinikverbund, der akute, ambulante und nachsorgende Phasen in einem System abbilden möchte, hingegen schon.
Der praktische Unterschied lässt sich auf eine Frage reduzieren. Wenn Ihre Nachsorge mit der Entlassung aus der Klinik beginnt und mit dem Abschluss der Nachsorge endet, deckt Caspar Health diesen Zeitraum mit nachgewiesener Wirksamkeit ab. Wenn Sie denselben Patienten über mehrere Versorgungsphasen hinweg auf einer Plattform betreuen möchten, reicht ein reiner Fokus auf die Nachsorge nicht aus, und Physitrack den gesamten Verlauf ab.
Internationale Reichweite und mehrsprachige Patienten-App
Physitrack in mehr als 180 Ländern Physitrack und bietet medizinischen Fachkräften eine Übungsbibliothek in 14 Sprachen – was besonders dann von Bedeutung ist, wenn Ihre Patientengruppe nicht mehr ausschließlich deutschsprachig ist. Die PhysiApp, die App für Patienten, bietet Trainingsprogramme, Videoanleitungen und Fragebögen zur Ergebnisbewertung in der jeweiligen Landessprache des Patienten. Ein Beispiel für diese Tiefe ist, dass die Bibliothek 5.000 Übungen auf Japanisch umfasst – weit mehr als nur eine übersetzte Benutzeroberfläche, die einem deutschen Produkt angehängt wurde. Für ein Netzwerk mit mehreren Standorten, das Flüchtlinge, Auswanderer oder Grenzgänger behandelt, macht diese Bandbreite den Einsatz von Dolmetschern oder handübersetzten Handouts überflüssig.
Caspar Health hingegen ist als rein deutsche Plattform tätig. Alle in den Unterlagen dokumentierten Partnerkliniken, behördlichen Referenzen und Einsatzorte befinden sich in Deutschland, und die über 260 Partnerkliniken sind ausschließlich deutsche Einrichtungen (Stormotion). In keiner der öffentlich zugänglichen Quellen wird ein länderübergreifender Einsatz, eine mehrsprachige Patienten-App oder eine Tätigkeit außerhalb Deutschlands erwähnt. Die White-Label-App trägt zwar das Branding der jeweiligen Klinik, ihre Inhalte und Arbeitsabläufe sind jedoch auf das deutsche Rehabilitationssystem und deutschsprachige Patienten zugeschnitten.
Dieser Unterschied ist für bestimmte Käufer ausschlaggebend. Wenn Ihre Klinik eine deutschsprachige Patientenschaft innerhalb einer Einrichtung versorgt, stellt die einsprachige Ausrichtung von Caspar Health keinen Nachteil dar. Wenn Sie jedoch ein grenzüberschreitendes Reha-Netzwerk, eine Krankenhausgruppe mit internationalen Patienten oder eine Klinik in einer Region mit einem erheblichen Anteil nicht deutschsprachiger Bevölkerungsgruppen betreiben, wird diese Lücke zu einem operativen Problem. Ein Patient, der seinen Trainingsplan nicht lesen kann, wird ihn nicht befolgen, und die Therapietreue sinkt.
Für internationale Gesundheitsorganisationen und Netzwerke mit mehreren Standorten ist die Sprachunterstützung Physitrack kein zusätzliches Feature, sondern ein integraler Bestandteil des Systems. Sie können eine einheitliche Plattform für alle Standorte nutzen und dennoch jeden Patienten in seiner eigenen Sprache betreuen. So bleiben Ihre Dokumentation und Ihre Ergebnisdaten einheitlich, während das Patientenerlebnis lokal angepasst bleibt.
Zertifizierungen und Medizinproduktstatus
Beide Plattformen sind nach ISO 27001 für Informationssicherheit zertifiziert, doch hinsichtlich des Medizinproduktestandards unterscheiden sich ihre Profile. Caspar Health verfügt über die Zertifizierungen nach ISO 27001:2017 und DIN ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ergänzt durch eine IRENA-Akkreditierung in den Bereichen Adipositas und Psychosomatik. In keiner öffentlichen Quelle ist für Caspar Health eine Zertifizierung nach ISO 13485 dokumentiert, also der Norm, die speziell das Qualitätsmanagement für Medizinprodukte regelt.
Physitrack sowohl Physitrack ISO 27001 als auch Physitrack ISO 13485 Physitrack . Das zweite Zertifikat ist für Einkaufsteams relevant, die eine Plattform als Teil eines regulierten Versorgungspfads beschaffen, da ISO 13485 nachweist, dass die Entwicklungs- und Wartungsprozesse für Medizinprodukte einem geprüften Qualitätssystem folgen. Wenn Ihre Klinik eine digitale Lösung in klinische Abläufe integriert, schafft diese Zertifizierung eine solide Grundlage für Audits und interne Compliance-Prüfungen.
Ein Punkt verdient klare Worte. Physitrack keinen DiGA-Status und ist nicht im DiGA-Verzeichnis des BfArM aufgeführt. Wenn Ihre Einrichtung eine Kostenerstattung über das DiGA-Modell anstrebt, ist Physitrack kein geeigneter Kandidat. Caspar Health verfügt zwar über die dauerhafte DRV-Anerkennung als digitales Nachsorgezentrum, doch auch das ist kein DiGA-Status, sondern eine separate Anerkennung im Rahmen der Rehabilitationsnachsorge.
Für die Bewertung im Rahmen der Zertifizierung lässt sich der Unterschied wie folgt zusammenfassen: Caspar Health deckt die Informationssicherheit und das allgemeine Qualitätsmanagement ab. Physitrack diese Grundlage um die für Medizinprodukte spezifische Norm ISO 13485, was bei der Beschaffung für regulierte, standortübergreifende Versorgungsstrukturen den Ausschlag geben kann.
Preismodell und geschäftliche Konditionen
Beide Anbieter veröffentlichen keine Preise und verlangen einen direkten Kontakt, was bei Plattformen für Kliniken und Reha-Zentren üblich ist. Ein genauer Kostenvergleich ist daher nur anhand individueller Angebote möglich. Die Preisstruktur unterscheidet sich jedoch in ihrem Aufbau.
Caspar Health unterteilt sein Angebot in zwei Stufen, Caspar Basic und Caspar Premium, die beide auf der Unternehmenswebsite ohne Preisangabe aufgeführt sind (caspar-health.de). Der Unterschied liegt vor allem im Leistungsumfang. Premium ergänzt Basic um eine abschließende ärztliche Beratung zur zusätzlichen medizinischen Betreuung. Das Modell ist auf einzelne deutsche Einrichtungen zugeschnitten, und öffentlich zugängliche Daten zu Mengenstaffeln oder Konditionen für mehrere Standorte liegen nicht vor.
Physitrack mit einem Unternehmenslizenzmodell, das auf Organisationen mit mehreren Standorten und größeren Netzwerken zugeschnitten ist. Die Lizenzierung lässt sich über Standorte und Länder hinweg skalieren, sodass ein Klinikverbund oder eine internationale Gesundheitsorganisation einen einheitlichen Vertrag anstelle einzelner Standortverträge abschließen kann. Die konkreten Konditionen hängen von der Anzahl der Ärzte, Standorte und benötigten Module ab und werden im Vertrieb festgelegt.
Für Beschaffungsteams ergibt sich daraus eine klare Unterscheidung. Wenn Sie eine einzelne deutsche Reha-Einrichtung betreiben, lässt sich Caspars Zwei-Stufen-Modell leicht bewerten. Wenn Sie über mehrere Standorte hinweg oder länderübergreifend einkaufen, bietet der Enterprise-Ansatz von Physitrack eine zentrale kommerzielle Struktur. Fordern Sie in beiden Fällen ein detailliertes Angebot an, in dem Module, Nutzerzahlen und Vertragslaufzeit aufgeschlüsselt sind.
Fazit: Welche Plattform passt zu welcher Einrichtung?
Am besten geeignet für: Caspar Health
Caspar Health ist die bessere Wahl für einzelne deutsche Reha-Kliniken und DRV-finanzierte Nachsorgeprogramme. Die seit Januar 2022 bestehende dauerhafte DRV-Anerkennung und über 260 deutsche Partnerkliniken machen die Plattform zur naheliegenden Lösung, wenn Ihre Einrichtung an einem Standort tätig ist und der Schwerpunkt auf der telemedizinischen Reha-Nachsorge liegt. Die KTL-relevanten Inhalte und die automatisierte, DRV-konforme Abrechnung sind genau auf diesen Anwendungsfall zugeschnitten.
Am besten geeignet für: Physitrack
Physitrack die bessere Wahl für Netzwerke mit mehreren Standorten, internationale Gesundheitsorganisationen und Einrichtungen, die eine Plattform für die gesamte Versorgungskette benötigen. Physitrack auf mehr als 180 Länder und mehrere Standorte Physitrack , und PhysiApp Patienten in 14 Sprachen. Wenn Ihre Klinik Patienten ohne Deutschkenntnisse versorgt, grenzüberschreitend arbeitet oder telemedizinisches Therapiemonitoring bereits in der akuten Phase und nicht erst in der Nachsorge benötigt, deckt Physitrack Bedarf ab. Die Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 13485 untermauern den Einsatz als klinische Plattform.
Wenn Sie noch unentschlossen sind
Die Entscheidung hängt von Ihrer Organisationsstruktur und Ihrem Versorgungsmodell ab. Eine einzelne Rehaklinik mit Schwerpunkt auf der DRV findet in Caspar Health eine bewährte, anerkannte Lösung. Ein Klinikverbund mit mehreren Standorten, internationalem Patientenaufkommen oder dem Anspruch auf eine durchgängige Versorgungskette gewinnt mit Physitrack Spielraum.
Sprechen Sie mit unserem Vertriebsteam, um zu prüfen, wie Physitrack Ihrer Einrichtung passt.
Häufig gestellte Fragen
Verfügen Physitrack Caspar Health über einen DiGA-Status? Eine DiGA ist eine digitale Gesundheitsanwendung, die vom BfArM in sein Verzeichnis aufgenommen wird und deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Weder Physitrack Caspar Health verfügen derzeit über einen DiGA-Status oder sind im BfArM-Verzeichnis aufgeführt. Beide Plattformen werden über andere Modelle finanziert, Caspar Health vorrangig über die DRV-Nachsorge, Physitrack Lizenzverträge mit Einrichtungen.
Sind beide Plattformen mit der elektronischen Patientenakte (ePA) kompatibel? Die ePA ist die zentrale digitale Akte innerhalb der deutschen Telematikinfrastruktur. Caspar Health beschreibt bidirektionale Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen, dokumentiert jedoch weder einen namentlich genannten ePA-Konnektor noch eine gematik-Zertifizierung. Physitrack strukturierte Dokumentations-Workflows und Integrationsmöglichkeiten, die Sie im Hinblick auf eine ePA-Anbindung auf Ihre konkreten IT-Anforderungen hin prüfen sollten.
Was bedeutet die DRV-Anerkennung von Caspar Health? Die Deutsche Rentenversicherung erkennt seit dem 1. Januar 2022 die Reha-App von Caspar Health dauerhaft als digitales Nachsorgeangebot an (Frog Capital). Caspar Health war zudem das erste Unternehmen, das von der DRV als digitales Nachsorgezentrum zertifiziert wurde. Für von der DRV finanzierte Post-Akut-Programme ist dies ein entscheidender Vorteil.
Eignen sich diese Plattformen für internationale Standorte? Caspar Health ist ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig; alle Partnerkliniken und regulatorischen Aspekte beziehen sich auf Deutschland. Physitrack in über 180 Ländern Physitrack und Physitrack eine Übungsbibliothek in 14 Sprachen sowie eine mehrsprachige PhysiApp. Für grenzüberschreitende Reha-Netzwerke oder Patientengruppen ohne Deutschkenntnisse ist Physitrack bessere Wahl.
Erfüllen beide Plattformen die Datenschutzanforderungen nach deutschem Recht? Beide Anbieter sind nach ISO 27001 für Informationssicherheit zertifiziert. Caspar Health betreibt sein Hosting auf dem deutschen Markt und erfüllt die deutschen Vertraulichkeitsvorschriften, Physitrack Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 13485 sowie Physitrack europäisches Hosting. Klären Sie die genauen Hosting- und Auftragsverarbeitungsbedingungen im Vergabeprozess direkt mit dem jeweiligen Anbieter.
