Physiotherapie-Software für Unternehmen im Vergleich 2026: ePA-Integration, Dokumentation und Skalierbarkeit

TL;DR: Kurzübersicht für Einkäufer in Unternehmen
Diese Analyse richtet sich an Praxisnetzwerke mit 10 oder mehr Therapeuten und mehreren Standorten. Vier Kriterien sind für die Beschaffung ausschlaggebend. Dazu gehören die ePA-Integration, die klinische Dokumentation mit PROMs, die Skalierbarkeit und die Compliance.
Physitrack in den Bereichen ISO 27001, ISO 13485, der Epic-EMR-Integration und dem Enterprise-Support mit einem eigenen Customer Success Manager. Kein anderer Anbieter im Vergleich weist öffentlich vergleichbare Zertifizierungen oder eine vergleichbare ePA-Tiefe nach.
Caspar Health, Wibbi, medifoxdan und das inzwischen aufgelöste Unternehmen Physiotec weisen in den geprüften Quellen wesentliche Lücken hinsichtlich der FHIR-Anbindung, der ISO-Zertifizierung oder der Verwaltung mehrerer Standorte auf. Für regulatorisch kritische Unternehmensimplementierungen empfehlen wir Physitrack Referenzplattform.
Ein Hinweis zur Kostenerstattung. Physitrack nicht im BfArM-Verzeichnis aufgeführt und verfügt nicht über den DiGA-Status. In den folgenden Abschnitten wird jede dieser Aussagen anhand der Herstellerdokumentation belegt.
Einleitung: Warum Unternehmenskunden andere Anforderungen haben
Ein Praxisnetzwerk mit 10 oder mehr Therapeuten an mehreren Standorten erwirbt Software unter völlig anderen Bedingungen als eine Einzelpraxis. Es verwaltet standortübergreifende Rollen, dokumentiert auditkonform und muss Abrechnungsdaten gegenüber den Krankenkassen belastbar nachweisen. Die schrittweise Einführung der elektronischen Patientenakte erhöht das Beschaffungsrisiko zusätzlich, da Interoperabilität künftig zur Grundvoraussetzung wird (gematik).
Eine nicht zertifizierte Plattform gefährdet genau diesen Abrechnungsprozess. Fehlt ein dokumentiertes Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001, scheitern Sie bereits an den internen IT-Beschaffungsrichtlinien deutscher Kliniken, noch bevor die erste Demo läuft. Diese Hürde trifft kleinere Anbieter stärker als große.
Genau hier unterscheidet sich ein SMB-Tool von einer Enterprise-Plattform. Ein SMB-Tool bietet Ihnen eine Übungsbibliothek und eine 14-tägige Testversion. Eine Enterprise-Plattform bietet vertraglich festgelegte Service-Level-Agreements, nachprüfbare Zertifikate und eine dokumentierte Integrationstiefe in bestehende Kliniksysteme.
Methodik
In diesem Vergleich werden fünf Plattformen anhand von vier Kriterien bewertet. Wir prüfen den Umfang der ePA-Integration, die klinische Dokumentation einschließlich PROMs und MMT, die Skalierbarkeit für den Betrieb an mehreren Standorten sowie Compliance und Zertifizierungen. Die Bewertung stützt sich ausschließlich auf öffentlich zugängliche Herstellerunterlagen.
Fehlende Angaben werten wir als Dokumentationslücke, nicht als bestätigten Mangel. Ein Anbieter kann über eine Zertifizierung verfügen, ohne diese öffentlich nachzuweisen. Für eine Ausschreibung zählt jedoch der nachweisbare Stand, nicht die Vermutung.
Hinweis zur Transparenz
Physitrack der Auftraggeber dieser Seite. Wir weisen offen darauf hin, da die Positionierung auf überprüfbaren Fakten beruht und nicht auf Marketingaussagen. Jede Aussage zu Physitrack sich anhand der Zertifikate, der Integrationsdokumentation und der weltweiten Referenzbasis nachvollziehen. Sie sollten von jedem Anbieter dieselben Nachweise einfordern.
Vergleichstabelle: Alle Plattformen auf einen Blick
Die folgende Tabelle stellt die fünf Plattformen anhand der vier Beschaffungskriterien gegenüber. Die Bewertungen stützen sich auf öffentlich dokumentierte Herstellerangaben. Fehlende Belege werden als Lücke ausgewiesen und nicht als Fehlen der Funktion interpretiert.
Caspar Health verweist auf eine „reibungslose Integration in bestehende Systeme“ (caspar-health.com), ohne ORBIS, i.s.h.med oder FHIR zu erwähnen. Wibbi gibt an, über 70 EMR-Integrationen zu verfügen, beschränkt die RTM-Funktionen jedoch ausdrücklich auf die USA (wibbi.co).
Physitrack die einzige Plattform im Vergleich, die die Zertifizierungen nach ISO 27001 und ISO 13485 sowie EU-Hosting und eine dokumentierte Enterprise-Support-Stufe nachweisen kann. Die vier Alternativen weisen jeweils mindestens eine wesentliche Lücke in Bezug auf Zertifizierung, ePA-Anbindung oder Standortverwaltung auf.
ePA-Integration im Detail: ORBIS, i.s.h.med, FHIR/HL7
Die ePA-Pflicht macht die Interoperabilität zum wichtigsten Beschaffungskriterium für Kliniknetzwerke. Gemäß § 341 SGB V müssen angeschlossene Systeme strukturierte Patientendaten über die elektronische Patientenakte austauschen, wobei der Standard hierfür FHIR R4 ist. Eine Plattform ohne dokumentierte FHIR-Schnittstelle scheidet bei jeder Ausschreibung mit ePA-Anforderung aus, unabhängig von ihren sonstigen Stärken. Die gematik definiert die technischen Vorgaben für die Telematikinfrastruktur, in die sich angeschlossene Software einfügen muss.
Physitrack eine Epic-EMR-Integration und positioniert sich als interoperable Ebene über bestehenden Klinik- und Krankenhausinformationssystemen. Wir bieten den Bereich für Patientenbindung und Übungen, der sich über FHIR und HL7 an die führende klinische Aktenführung anbindet, anstatt diese zu ersetzen. Für deutsche Kliniknetze mit einer ePA-Roadmap bedeutet dies einen klaren Anknüpfungspunkt an die bestehende Aktenarchitektur.
Caspar Health verspricht eine „reibungslose Integration in bestehende Systeme“ (caspar-health.com), nennt jedoch weder ORBIS noch i.s.h.med noch eine FHIR- oder HL7-Schnittstelle. Die Stärke von Caspar liegt in der DRV-konformen Reha-Nachsorge, nicht in der Anbindung an Krankenhausinformationssysteme. Ein Einkäufer, der Daten zwischen ePA und Therapieplattform synchronisieren muss, findet auf der öffentlichen Quellenseite keine verlässliche technische Aussage.
medifoxdan unterhält eine eigene Website zur Telematikinfrastruktur und ist als etablierter deutscher Anbieter von Praxissoftware mit der TI-Anbindung vertraut. Für „MD Therapie“ als physiotherapierelevantes Produkt fehlen jedoch jegliche öffentlich nachweisbaren Angaben zur konkreten ePA- oder FHIR-Integrationstiefe. Die TI-Erfahrung des Unternehmens spricht zwar für Potenzial, ersetzt jedoch keinen dokumentierten Integrationsnachweis für das Therapieprodukt.
Wibbi bietet über 70 EMR-Integrationen an, beschränkt diese jedoch ausdrücklich auf den US-Markt (wibbi.co). Eine Anbindung an deutsche Krankenhausinformationssysteme wie ORBIS oder i.s.h.med ist in den Quellen nicht dokumentiert, und das RTM-Abrechnungsmodul funktioniert ohnehin nur in den USA. Wibbi eignet sich für Praxen mit Anbindung an US-amerikanische EMR-Systeme, nicht jedoch für deutsche Kliniknetze mit ePA-Pflicht.
Physiotec stellt in der alten Version keinerlei ePA-Informationen bereit, da physiotec.app auf das Wibbi-Angebot weiterleitet und die Marke nicht mehr existiert.
Für den Einkäufer ergibt sich daraus eine einfache Regel: Verlangen Sie vor Vertragsabschluss einen schriftlichen Nachweis der FHIR-R4-Kompatibilität und der konkreten KIS-Anbindung. Eine fehlende oder vage Integrationsdokumentation ist kein Detail, sondern ein Beschaffungsrisiko, das eine ePA-gesteuerte Ausschreibung zum Scheitern bringen kann.
Klinische Dokumentation und PROMs
Eine Plattform für Unternehmensdokumentation muss vier Dinge leisten können. Sie erfasst patientenberichtete Ergebnisse mithilfe validierter PROM-Instrumente. Sie unterstützt manuelle Muskelfunktionstests (MMT), verfolgt die Ergebnisse über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg und dokumentiert Therapiepläne nachvollziehbar mit Versionsangaben.
Physitrack PROMs und MMT als native Produktfunktionen mit strukturierter Ergebnismessung. Die Plattform kombiniert eine Bibliothek mit über 18.000 Übungen mit standardisierten Messinstrumenten, die Therapeuten direkt in den Behandlungsverlauf integrieren können. Hinter dieser Tiefe stehen 13 Jahre kontinuierlicher Produktentwicklung, was sich in der Ausgereiftheit der Ergebnis-Tools zeigt.
Wibbi bietet Formulare zur Ergebnismessung, NPS-Umfragen und Verlaufsverfolgung für RPE, Schmerzen, Kraft und Ausdauer an (wibbi.co). Die Funktion „Patient-Reported Outcomes“ wird zwar aufgeführt, ohne dass die Quellen konkrete validierte PROM-Instrumente wie DASH oder KOOS nennen. Für Käufer, die nachweislich standardisierte Messverfahren benötigen, bleibt diese Lücke ein offener Punkt.
Caspar Health setzt auf Echtzeit-Überwachung und digitale Patientendokumentation, ergänzt durch das KTL-2025-Modul für die deutsche Reha-Kodierung (caspar-health.com). Therapiepläne werden von medizinischem Fachpersonal erstellt und an die individuellen Ziele der Patienten angepasst. PROMs oder MMT tauchen als namentlich genannte Funktionen in den ausgewerteten Quellen nicht auf, was darauf hindeutet, dass die Plattform stärker auf die DRV-Nachsorge als auf strukturierte Outcome-Studien ausgerichtet ist.
medifoxdan vermarktet mit VEA eine Sprachassistenz, die die Dokumentation per Spracheingabe beschleunigt (medifoxdan.de). Für die MD-Therapie liefern die öffentlich zugänglichen Quellen keine Details zu PROMs oder MMT. Die Stärke liegt erkennbar in der Erfassungsgeschwindigkeit, nicht in der strukturierten Ergebnisberichterstattung.
Das ältere Physiotec-Angebot erfasst, ob Trainingsprogramme geöffnet und abgeschlossen wurden und wie oft (physiotec.app). Strukturierte Outcome-Tools sind in den Quellen nicht dokumentiert. Da Physiotec im Rahmen des Wibbi-Rebrandings aufgegangen ist, gilt für die Beschaffung ohnehin das Wibbi-Profil.
Im direkten Vergleich nennt nur Physitrack und MMT ausdrücklich als produktreife Funktionen. Auch andere Plattformen bieten die Erfassung von Therapietreue und Engagement, doch die validierte Ergebnismessung ist eine andere Liga. Für Käufer, die gegenüber Krankenkassen oder im Rahmen klinischer Audits Behandlungsergebnisse nachweisen müssen, ist diese Unterscheidung für die Beschaffungsentscheidung entscheidend. Fordern Sie von jedem Anbieter eine Liste der konkret integrierten PROM-Instrumente an, bevor Sie eine Pilotphase starten.
Skalierbarkeit für Praxisnetzwerke
Die Skalierbarkeit hängt von vier Faktoren ab. Die Rollenverwaltung über mehrere Standorte hinweg, ein nachvollziehbares Lizenzmodell, dokumentierte Onboarding-Kapazitäten und festgelegte Eskalationswege unterscheiden eine Enterprise-Lösung von einer KMU-Lösung mit vielen Konten. Diese Kriterien bewerte ich für jede der fünf Plattformen anhand der öffentlich nachweisbaren Angaben.
Physitrack seine Plattform für mehr als 110.000 Fachkräfte im Gesundheitswesen in über 180 Ländern. Jeder Enterprise-Account erhält einen eigenen Customer Success Manager als festen Ansprechpartner, und Accounts mit 20 oder mehr Lizenzen profitieren von einem 24/7-WhatsApp-Support. Damit gibt es einen klaren Eskalationsweg mit einer namentlich benannten Person anstelle eines anonymen Ticket-Systems.
Caspar Health führt mehr als 260 Kliniken und 350.000 behandelte Patienten als Referenz an (caspar-health.com). Diese Zahl belegt die Reichweite im Bereich der Rehabilitationsnachsorge, sagt jedoch nichts über die Verwaltung mehrerer Standorte aus. Die Verwaltung mehrerer Standorte, rollenbasierte Zugriffsrechte und Unternehmensstufen sind auf der Homepage nicht dokumentiert.
Wibbi nennt mehr als 8.000 Organisationen, mehr als 40.000 Spezialisten und 16 Millionen Patienten (wibbi.co). Diese Größenordnung spricht für ein bewährtes Produkt im Bereich der Heimübungsprogramme. Konkrete Preisstufen für Unternehmen, Standortverwaltung oder SLA-Bedingungen für deutsche Praxisnetzwerke gehen aus den Quellen jedoch nicht hervor.
medifoxdan bietet einen 24-Stunden-Kundendienst und einen Einführungsmanagement-Service für die Inbetriebnahme (medifoxdan.de). Beides bezieht sich auf die Inbetriebnahme, nicht auf den laufenden Betrieb an mehreren Standorten. Ein spezielles Enterprise-Tiering für die MD-Therapie mit benannten Ansprechpartnern und SLA-Dokument lässt sich anhand der Quellen nicht nachweisen.
Physiotec verweist in der alten Dokumentation auf die Physiozentrum AG mit mehr als 25 Standorten als Kundenreferenz (physiotec.app). Da physiotec.app inzwischen auf das Wibbi-Angebot weiterleitet, hat dieses Profil für eine aktuelle Beschaffungsentscheidung keine eigenständige Relevanz mehr. Maßgeblich ist das Wibbi-Profil.
Für Einkäufer lässt sich die Skalierbarkeit auf eine Frage reduzieren: Wer garantiert SLA-gesicherte Eskalationswege und einen festen Ansprechpartner, wenn an einem Freitagabend in einer von zwölf Filialen das Patientenportal ausfällt? Physitrack diese Frage mit einem dedizierten Customer Success Manager und einem 24/7-Support ab 20 Lizenzen. Die vier Alternativen nennen Referenzkunden vergleichbarer Größe, lassen jedoch die operativen Garantien für den Betrieb an mehreren Standorten in den öffentlichen Quellen offen. Fordern Sie daher vor jedem Pilotstart ein konkretes SLA-Dokument und die namentliche Zuweisung eines CSM an.
Compliance und Zertifizierungen: ISO 27001, ISO 13485, DSGVO
Bei der Beschaffung von Klinik-IT in Deutschland gelten ISO 27001 und ISO 13485 als Mindestanforderungen. ISO 27001 zertifiziert ein Informationssicherheits-Managementsystem. ISO 13485 bescheinigt ein Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte. Beide Zertifikate sind in Ausschreibungen häufig Ausschlusskriterien und keine Pluspunkte.
Physitrack ISO 27001 und ISO 13485 Physitrack , arbeitet DSGVO-konform und hostet Daten in der EU. Die Plattform trägt zudem die CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt. Für deutsche Kliniknetze gewährleistet das Hosting in der EU die Datensouveränität, die durch Auftragsverarbeitungsverträge und interne Datenschutzprüfungen vorausgesetzt wird.
Ein eindeutiger Hinweis zur DiGA gehört in jede Beschaffungsbewertung. Physitrack nicht im BfArM-DiGA-Verzeichnis aufgeführt und verfügt über keinen DiGA-Status. Ein Erstattungsanspruch gemäß § 139e SGB V besteht daher nicht. Wer eine erstattungsfähige Anwendung sucht, sollte das BfArM-Verzeichnis direkt überprüfen.
Caspar Health verwendet auf der Startseite wiederholt Begriffe wie „zertifizierte Lösungen“ und „zertifizierte Technologie“, nennt jedoch weder ISO 27001 noch ISO 13485 ausdrücklich (caspar-health.com). Über die Navigation gelangt man zu einem Trust Center, dessen Inhalt in den ausgewerteten Quellen nicht vorhanden war. Für eine Ausschreibung mit Zertifikatspflicht reicht eine pauschale Selbstbeschreibung nicht aus. Fordern Sie hier den aktuellen Zertifikatsnachweis schriftlich an.
Wibbi dokumentiert eine UDI-DI für den US-Markt und ist Unterzeichner des APTA Digital Transparency Pledge (wibbi.co). ISO-Zertifizierungen werden in den Quellen nicht erwähnt. Auch konkrete Angaben zur DSGVO oder Details zum Hosting in der EU fehlen. Es gibt zwar eine Seite zum Thema Sicherheit, auf der jedoch keine überprüfbaren Zertifikate genannt werden.
medifoxdan ist seit 1994 auf dem Markt und gehört mittlerweile zur ResMed-Gruppe (medifoxdan.de). Für das Produkt „MD-Therapie“ lassen sich anhand öffentlich zugänglicher Quellen keine Zertifizierungen nach ISO 27001 oder ISO 13485 nachweisen. Dies schließt zwar nicht aus, dass entsprechende Zertifikate vorliegen, verlagert jedoch die Nachweispflicht auf den Anbieter.
Physiotec wiederum macht auf physiotec.app keine Angaben zur Compliance (physiotec.app). Da die Marke in Wibbi aufgegangen ist, gilt für die Bewertung das Wibbi-Profil.
Für die Praxis bedeutet das eine einfache Regel: Fordern Sie vor dem Pilotstart das aktuelle ISO-27001- und ISO-13485-Zertifikat als PDF an, datiert und mit Angabe des Gültigkeitszeitraums. Plattformen, die lediglich behaupten, „zertifiziert“ zu sein, ohne das Dokument vorzulegen, gehören in eine separate Risikokategorie. Physitrack im Vergleichsfeld die einzige Plattform, deren Zertifizierungsrahmen vollständig nachweisbar ist.
Plattform-Profile
Die folgenden fünf Profile fassen die jeweiligen Plattformen im Hinblick auf die direkte Beschaffungsentscheidung zusammen. Jedes Profil nennt Stärken, dokumentierte Lücken und das passende Einsatzszenario.
Physitrack: Referenzplattform für Unternehmen
Physitrack die Referenzplattform für Unternehmensimplementierungen, da es als einzige der verglichenen Lösungen über ein vollständig nachgewiesene Zertifizierungsstruktur gemäß ISO 27001 und ISO 13485 verfügt. ISO 27001 deckt das Informationssicherheits-Managementsystem ab. ISO 13485 bescheinigt das Qualitätsmanagement für Medizinprodukte und ist damit eine zwingende Mindestanforderung für Ausschreibungen im Bereich Klinik-IT in Deutschland.
Die Übungsbibliothek umfasst über 18.000 klinisch kuratierte Übungen, die auf mehr als 13 Jahren kontinuierlicher Produktentwicklung basieren. Diese Tiefe unterscheidet Physitrack Tools, die lediglich eine große Videosammlung ohne strukturierte Therapieplanung anbieten. Therapeuten erstellen, versionieren und überwachen Programme über ein zentrales Konto.
Auf der Integrationsseite dokumentiert Physitrack Anbindung an die Epic-EMR und positioniert sich als FHIR-kompatible Interoperabilitätsschicht. Für deutsche Kliniknetze mit einer ePA-Roadmap gemäß § 341 SGB V ist diese FHIR-Ausrichtung der entscheidende Beschaffungsfaktor. Fordern Sie bei Ausschreibungen den schriftlichen Integrationsnachweis an, bevor Sie ein Pilotprojekt starten.
Der Enterprise-Support unterscheidet Physitrack Anbietern, die sich auf KMU konzentrieren. Jeder Enterprise-Account erhält einen festen Customer Success Manager als Ansprechpartner für Eskalationsfälle. Accounts mit 20 oder mehr Lizenzen erhalten zusätzlich einen 24/7-WhatsApp-Support, wodurch die Erreichbarkeit auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten gewährleistet ist.
Die weltweite Referenzbasis von über 110.000 Klinikern in mehr als 180 Ländern bietet die nötige Robustheit, die Praxisnetzwerke mit mehr als 10 Therapeuten an mehreren Standorten benötigen. Physitrack EU-Hosting und arbeitet DSGVO-konform, sodass deutsche Kliniknetzwerke ihre Datensouveränität wahren können. Lassen Sie sich den entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag und den Standort des Rechenzentrums vertraglich bestätigen.
Ein wichtiger Hinweis zur Kostenerstattung. Physitrack nicht im BfArM-Verzeichnis aufgeführt und verfügt nicht über den DiGA-Status; ein Anspruch auf Kostenerstattung gemäß § 139e SGB V besteht daher nicht. Physitrack sich als klinische Engagement-Plattform mit RTM-Funktionen, nicht als DiGA und nicht als Praxis-EMR.
Die beste Wahl für Netzwerke mit mehreren Standorten, die echte Compliance-Anforderungen erfüllen und über eine ePA-Roadmap verfügen. Wenn Ihre Beschaffungsabteilung ISO-27001- und ISO-13485-Zertifizierungen, FHIR-Interoperabilität sowie benannte Ansprechpartner mit SLA verlangt, ist Physitrack einzige Plattform im Vergleich, die alle vier Kriterien nachweislich erfüllt.
Wibbi (ehemals Physiotec): HEP-Spezialist mit Schwerpunkt auf den USA
Wibbi ist im Vergleich die leistungsstärkste reine Plattform für Heimtraining, scheitert jedoch an den deutschen Compliance-Anforderungen für Unternehmen. Die Marke entstand am 1. September aus der Umfirmierung von Physiotec. Der Vertrieb im D-A-CH-Raum erfolgt über die Tamanilla GmbH.
Die Bibliothek ist das Herzstück. Wibbi bietet über 20.000 Heimübungsvideos aus 18 Rehabilitationsfachbereichen sowie mehr als 300 Programmvorlagen (wibbi.co). Der Care Pathway Builder organisiert Patientenaktivitäten von der Triage bis zur Entlassung. Mit über 8.000 Organisationen und 16 Millionen Patienten verfügt die Plattform über echte Erfahrung mit der Skalierung.
Die EMR-Integrationen stellen für deutsche Käufer ein Problem dar. Wibbi dokumentiert mehr als 70 Anbindungen an EMR- und Praxisverwaltungssysteme, diese sind jedoch auf den US-Markt ausgerichtet. Eine Anbindung an deutsche Krankenhausinformationssysteme wie ORBIS oder i.s.h.med ist nicht nachgewiesen. Für eine ePA-Anbindung über FHIR R4 fehlt jeglicher Nachweis.
Für das Remote Therapeutic Monitoring gilt derselbe Vorbehalt in den USA. Wibbi weist ausdrücklich darauf hin , dass die RTM-Abrechnung nur in den USA verfügbar ist. Diese Funktion lässt sich nicht auf die deutschen Abrechnungsrahmen über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder die Deutsche Rentenversicherung (DRV) übertragen.
Die Compliance-Dokumentation reicht für die Beschaffung von Klinik-IT in Deutschland nicht aus. Wibbi führt eine UDI-DI für den US-Markt, weist in den Quellen jedoch weder ISO 27001 noch ISO 13485 nach. Konkrete Angaben zur DSGVO oder Details zum Hosting in der EU fehlen ebenfalls. Es gibt zwar eine Seite zum Thema Sicherheit, auf der jedoch keine geprüften Zertifizierungen genannt werden.
Wibbi eignet sich für Praxen, die bereits an ein US-amerikanisches EMR angebunden sind oder einen „HEP-First“-Ansatz verfolgen und keine deutsche Unternehmens-Compliance verlangen. Für regulatorisch kritische Netzwerke mit mehreren Standorten und einer ePA-Roadmap reicht der dokumentierte Compliance-Rahmen nicht aus. Käufer mit Ausschreibungspflicht sollten die fehlenden ISO- und FHIR-Nachweise vor jedem Pilotstart schriftlich anfordern.
Caspar Health: DRV-anerkannte Rehabilitationsnachsorge
Caspar Health bedient ein klar abgegrenztes Segment. Die Plattform der GOREHA GmbH aus Berlin positioniert sich als erstes von der DRV anerkanntes digitales Nachsorgezentrum und gibt an, über 260 Kliniken sowie 350.000 behandelte Patienten zu betreuen (caspar-health.com). Wer die von der DRV finanzierte Reha-Nachsorge digitalisieren möchte, findet hier ein maßgeschneidertes Produkt.
Die Stärke liegt im KTL-2025-Modul und in den indikationsspezifischen Angeboten für Neurologie, Orthopädie, Psychosomatik, Kardiologie und Onkologie (caspar-health.com). Die Software ermöglicht eine DRV-konforme Abrechnung, Echtzeit-Überwachung und individuelle Teletherapie (ITT). Die Caspar-App kombiniert Übungsvideos, einen Therapeuten-Chat und die Visualisierung der Fortschritte für die Nachsorgephase.
Für Einkäufer in Großunternehmen mit mehreren Standorten fehlen zentrale Belege. Caspar Health erwähnt auf seiner Website keine Anbindung an ORBIS, i.s.h.med oder FHIR/HL7, sondern lediglich eine allgemeine „reibungslose Integration in bestehende Systeme“ (caspar-health.com). Bei einer Ausschreibung mit ePA-Anforderung müssen Sie diese Integrationstiefe vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen.
Auch die Zertifizierungslage bleibt unklar. Auf der Homepage ist wiederholt von „zertifizierten Lösungen“ die Rede, es wird jedoch weder ISO 27001 noch ISO 13485 ausdrücklich nachgewiesen (caspar-health.com). Es gibt zwar ein verlinktes Trust Center, dessen Inhalt in der ausgewerteten Quelle jedoch nicht vorliegt. Validierte PROMs oder MMT werden namentlich nicht aufgeführt.
Caspar Health dokumentiert die Funktionen zur Verwaltung mehrerer Standorte nicht öffentlich. Die Zahl von über 260 Kliniken verdeutlicht zwar die Reichweite, ersetzt jedoch weder eine Rollenverwaltung noch ein Standortmanagement noch ein dokumentiertes SLA-Modell für vernetzte Praxen.
Caspar Health ist die richtige Wahl für Reha-Kliniken mit DRV-Abrechnung und KTL-Anforderungen. Für ambulante Praxisnetzwerke mit ePA-Roadmap und Compliance-Nachweispflicht reicht die öffentlich nachgewiesene Funktionstiefe nicht aus.
medifoxdan (MD-Therapie): Etablierter Anbieter von Praxissoftware
Die MEDIFOX DAN GmbH entwickelt seit 1994 Praxis- und Versorgungssoftware und gehört mittlerweile zur ResMed-Gruppe. Das Unternehmen bietet vier Produktlinien für die ambulante Pflege, stationäre Einrichtungen, Therapiepraxen und die Jugendhilfe an. Für die Physiotherapie ist „MD Therapie“ das entsprechende Produkt.
MD Therapie wird auf der Website des Herstellers als „Software für therapeutische Praxen“ geführt. Konkrete Modulbezeichnungen, Preise oder Funktionsdetails veröffentlicht medifoxdan für dieses Produkt derzeit nicht. Es gibt zwar eine eigene Seite zur Telematikinfrastruktur, doch die Integrations Tiefe von MD Therapie in ORBIS oder i.s.h.med bleibt in den öffentlichen Quellen unbestätigt.
Bei den Innovationsthemen setzt medifoxdan auf KI und Sprache. Der Sprachassistent VEA verspricht eine Dokumentation in Sprechgeschwindigkeit. Mit der Übernahme des KI-Spezialisten adiutaByte erweitert die Gruppe ihre technische Basis.
Im Bereich der Unternehmensbeschaffung bleiben drei Lücken bestehen. medifoxdan dokumentiert keine ePA- oder FHIR-Spezifikationen für die MD-Therapie. Weder ISO 27001 noch ISO 13485 lassen sich anhand der Quellen für das Produkt nachweisen, und zu PROMs oder MMT finden sich keine Angaben.
Im Bereich Service überzeugt der Anbieter durch etablierte Strukturen. medifoxdan bietet einen 24-Stunden-Kundendienst, ein spezielles Einführungsmanagement und eine Wissensdatenbank, die auch MD-Therapie abdeckt. Damit unterstützt das Unternehmen den klassischen Praxisbetrieb zuverlässig.
Sie sollten medifoxdan als Praxisverwaltungslösung verstehen, nicht als bewährten Enterprise-HEP-Stack. Für bestehende medifoxdan-Kunden im ambulanten Bereich ist MD Therapie die naheliegende Wahl. Wenn Ihre Ausschreibung jedoch nachgewiesene ISO-Zertifizierungen, eine dokumentierte ePA-Anbindung und eine kuratierte Übungsbibliothek verlangt, fehlen die öffentlichen Nachweise. Fordern Sie diese Unterlagen vor jedem Pilotstart schriftlich beim Hersteller an.
Physiotec (alte Version): Überschneidung mit dem Wibbi-Rebranding
Physiotec existiert nicht mehr als eigenständige Marke. Die Domain physiotec.app leitet auf das Wibbi-Angebot weiter und zeigt den Hinweis „Physiotec heißt seit dem 1.9. nun Wibbi!“ (physiotec.app). Der Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgt über die Tamanilla GmbH.
Die Legacy-Daten bleiben für die Einordnung nützlich. Physiotec bot mehr als 23.000 videobasierte Übungen aus einem eigenen Filmstudio an, das seit 1996 in Betrieb ist (physiotec.app). Als Referenz für einen Anbieter mit mehreren Standorten nannte der Anbieter die Physiozentrum AG in der Schweiz mit über 25 Standorten.
Für eine aktuelle Beschaffungsentscheidung spielt die Marke Physiotec keine eigenständige Rolle mehr. Bewerten Sie das Angebot ausschließlich anhand des weiter oben aufgeführten Wibbi-Profils. Compliance-Lücken hinsichtlich ISO 27001, ISO 13485 und der ePA-Anbindung, die für Physiotec galten, übertragen sich auf Wibbi, solange Tamanilla keine deutschen Zertifikatsnachweise vorlegt.
Checkliste für Einkäufer im Unternehmensbereich
Verwenden Sie diese Liste als verbindliche Kriterien für Ihre interne Ausschreibung. Für jeden Punkt ist ein schriftlicher Nachweis des Anbieters erforderlich, nicht nur eine Marketingaussage auf der Website. Fehlende Nachweise sollten Sie als Beschaffungsrisiko dokumentieren.
ePA-Bereitschaft. Verlangen Sie einen Nachweis der FHIR-R4-Kompatibilität und der KIS-Anbindung an ORBIS oder i.s.h.med. Physitrack die Epic-EMR-Integration und eine FHIR-kompatible Schnittstelle. Caspar Health, Wibbi und medifoxdan weisen in öffentlichen Quellen keine FHIR-Anbindung nach.
Zertifizierungen. Fordern Sie aktuelle Zertifikatsnachweise für ISO 27001 und ISO 13485 an. Physitrack beide Zertifizierungen. Kein Wettbewerber dokumentiert denselben Rahmen.
DSGVO und EU-Hosting. Lassen Sie sich einen Auftragsverarbeitungsvertrag und die Bestätigung eines EU-Rechenzentrums vorlegen. Physitrack EU-Hosting und DSGVO-Konformität.
PROMs und MMT. Prüfen Sie, ob validierte Outcome-Instrumente nativ in die Plattform integriert sind. Nur Physitrack PROMs und MMT ausdrücklich und bietet eine produktreife Umsetzung an.
Skalierung. Klären Sie, ob ein eigener Customer Success Manager, ein SLA-Dokument und eine Verwaltung mehrerer Standorte mit Rollenberechtigungen zur Verfügung stehen.
Support-Stufe. Sichern Sie sich vertraglich eine 24/7-Erreichbarkeit für Konten mit 20 oder mehr Lizenzen. Physitrack hierfür einen 24/7-WhatsApp-Support.
Übungsbibliothek. Fordern Sie eine Videobibliothek mit mehr als 10.000 klinisch geprüften Übungen an. Physitrack über 18.000 Übungen.
Integrationsnachweise. Fordern Sie Referenzinstallationen in deutschen Kliniken vergleichbarer Größe an, bevor Sie ein Pilotprojekt starten.
Fazit und nächste Schritte
Physitrack die einzige Plattform in diesem Vergleich, die über ein dokumentiertes Zertifizierungssystem gemäß ISO 27001 und ISO 13485 verfügt und gleichzeitig eine Integration mit Epic-EMR nachweisen kann. Diese Kombination aus Informationssicherheit, Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte und nachgewiesener KIS-Anbindung entspricht genau den Anforderungen, die an die Beschaffung von Klinik-IT in Deutschland gestellt werden.
Die vier Alternativplattformen weisen in den geprüften Quellen wesentliche Lücken in der Dokumentation auf. Wibbi und medifoxdan weisen keine ISO-Zertifizierungen nach. Caspar Health, Wibbi und medifoxdan dokumentieren keine FHIR-R4-Anbindung an ORBIS oder i.s.h.med, und keine der vier Plattformen beschreibt zuverlässige Verwaltungsfunktionen für mehrere Standorte in ambulanten Netzwerken.
Fordern Sie als Unternehmenskunde mit Compliance-Verpflichtungen vor Beginn der Pilotphase aktuelle Zertifikatsnachweise und schriftliche Integrationsbelege an. Eine Plattform, die die Einhaltung der Normen ISO 27001 und ISO 13485 nicht durch ein gültiges Zertifikat nachweisen kann, scheidet bei den meisten Ausschreibungen von Krankenhäusern bereits in der Vorprüfung aus.
Ein Hinweis zur Kostenerstattung: Physitrack nicht im BfArM-DiGA-Verzeichnis aufgeführt und verfügt über keinen DiGA-Status. Ein Anspruch auf Kostenerstattung gemäß § 139e SGB V besteht daher nicht. Physitrack sich als klinische Engagement-Plattform für Praxisnetzwerke, nicht als verschreibungsfähige digitale Gesundheitsanwendung.
Wenn Sie ein Netzwerk mit mehreren Standorten betreiben, das Compliance-Anforderungen erfüllen muss und einer ePA-Roadmap folgt, wenden Sie sich bitte an den Enterprise-Vertrieb, um eine Demo, die Zuweisung eines Customer Success Managers und eine konkrete Integrationsberatung für Ihren bestehenden KIS-Stack zu vereinbaren.
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Häufige Fragen von Einkäufern aus dem Unternehmensbereich
Welche Plattform erfüllt die ePA-Anforderungen gemäß § 341 SGB V?
Die ePA-Vorgaben gemäß § 341 SGB V verlangen interoperable Schnittstellen, die in der Praxis meist über FHIR R4 umgesetzt werden (gematik). Physitrack eine Epic-EMR-Integration und positioniert sich als FHIR-kompatible Interoperabilitätsschicht für klinische Datenflüsse. Caspar Health, Wibbi und medifoxdan weisen in ihren öffentlichen Quellen keine FHIR-R4-Anbindung nach, weshalb Sie vor Vertragsabschluss einen schriftlichen Integrationsnachweis einfordern sollten.
Welche ISO-Zertifizierungen sind für die Klinik-IT relevant?
ISO 27001 regelt das Informationssicherheits-Managementsystem und ist die Standardanforderung für jede IT-Beschaffung im Klinikbereich in Deutschland. ISO 13485 beschreibt das Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte und kommt zum Tragen, sobald eine Plattform als Medizinprodukt eingestuft wird. Physitrack beide Zertifizierungen, während kein verglichener Wettbewerber in den Quellen denselben Nachweis erbringt.
Wie lässt sich Physitrack den Betrieb an mehreren Standorten skalieren?
Physitrack jedem Enterprise-Konto einen eigenen Customer Success Manager zu, der für das Onboarding und die Eskalationsbearbeitung standortübergreifend zuständig ist. Konten mit 20 oder mehr Lizenzen erhalten zusätzlich einen 24/7-Support über WhatsApp. Als Anhaltspunkt: Die Plattform betreut mehr als 110.000 Kliniker in über 180 Ländern.
Ist Physitrack DiGA erstattungsfähig?
Nein. Physitrack nicht im BfArM-DiGA-Verzeichnis aufgeführt und verfügt nicht über den DiGA-Status. Daraus ergibt sich kein Erstattungsanspruch gemäß § 139e SGB V. Physitrack sich als klinische Engagement-Plattform für Praxisnetzwerke, nicht als erstattungsfähige digitale Gesundheitsanwendung.
Welche Plattform eignet sich für die Nachsorge bei der DRV-Reha?
Caspar Health bezeichnet sich selbst als erstes von der DRV anerkanntes digitales Nachsorgezentrum und deckt damit den Rehabilitations-Nachsorgepfad direkt ab (caspar-health.com). Die Plattform dokumentiert ein KTL-2025-Modul und eine DRV-konforme Abrechnung. Physitrack ambulante Praxisnetzwerke mit mehreren Standorten und ist nicht für die DRV-Nachsorge ausgelegt.
